Ausstellung: Mythos Kelten

Objekt aus der Schau Mythos Kelten Unter dem Titel "Mythos Kelten" werden bedeutende steirische Grab- und Siedlungsfunde aus keltischer Zeit, d.h. von der Mitte des 5. Jhds. v. Chr. bis ca. 15 v. Chr., gezeigt.

Die Kelten, insbesondere der Stamm der Noriker, waren große Kunsthandwerker und Metallverarbeiter, wie zahlreiche Gerätschaften aus norischem Stahl beweisen.

Neben Waffengräbern mit der reichen Beigabe von Schwertern und zweirädrigen Streitwägen, können auch Objekte des täglichen Lebens und der komplexen Glaubensvorstellungen dieses mystischen Volkes bewundert werden.

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Ausstellung: Historische Waffensammlung

Prunkharnisch


Im Rahmen der Waffenausstellung wurden interessante und äußerst seltene Waffen und Prunkobjekte aus insgesamt sechs privaten wehrgeschichtlichen Sammlungen, unter anderem auch die Sammlung Dr. Bröder aus Schwanberg, in eine neue Aufstellung gebracht. Die Bandbreite der Ausstellung reicht von mittelalterlichen Schwertern, Rüstungen und Säbeln bis zu napoleonischen Kanonen und Vorderladergewehren. Als absolute Rarität gilt ein frühes österreichisches Hinterladergewehr, ein sogenanntes Festungsgewehr, das in dieser Form nur noch im Heeresgeschichtlichen Museum in Wien zu besichtigen ist. Ein Hauptaugenmerk der neuen Ausstellung liegt in einer umfassenden Darstellung der Entwicklung und des Fortschritts in der Waffentechnik, beginnend mit einem völkerwanderungszeitlichem Schwert aus dem 6. Jhd. bis zum Repetiergewehr des 19. Jhds.
 

Antiker Gold-, Silber- und Bronzeschmuck der Kelten, Römer und Byzantiner:


Durch umfangreiche Sammeltätigkeit, vorwiegend in den letzten drei Jahrzehnten, konnte durch Mitarbeiter und Freunde des Museums für Vor- und Frühgeschichte auf der Burg Deutschlandsberg ein reicher Fundus an prähistorischen, antiken und byzantinischen Schmuckobjekten, in erster Linie aus Einzel- und Zufallsfunden bestehend, gesammelt und registriert werden. Das in der Sonderausstellung der Öffentlichkeit präsentierte vielgestaltige Fundmaterial setzt sich vorwiegend aus Einzel- bzw. Aufsammlungsfunden und kleineren Fundkomplexen aus dem Gebiet der Mittelsteiermark sowie aus Ankäufen aus steirischen Kunstmärkten zusammen. Des weiteren wurden neben privaten Leihgaben auch geschlossene Fundkomplexe aus den Forschungstätigkeiten des Burgmuseums zur Vervollständigung des chronologischen Rahmens in die Ausstellung integriert.

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Ausstellung: "Weihgaben an die Götter - Kultopfer aus vorkeltischer Zeit"

weihegaben Die Ausstellung zeigt eine interessante Schau zu Depot- oder Weihefunden aus dem 13. - 12. Jhd. v. Chr., der sog. Spätbronze- bzw. frühen Urnenfelderzeit.

Unter dem Begriff "Weihefunde" werden Opfergüter wie z.B. Waffen, Werkzeuge und Schmuckobjekte aus Bronze zusammengefasst, die in einer Menge von bis zu 230 Objekten an einem heiligen Ort niedergelegt wurden.

In einigen Fällen errichtete die bronzezeitliche Bevölkerung sogar trocken gemauerte Steinaltäre, in deren Inneren die wertvollen Weihegaben über längere Zeiträume hinweg deponiert wurden. Diese Opferstellen stehen zumeist in engem Zusammenhang mit steilen Felswänden und Höhlen, die als Eingang in die Unterwelt angesehen wurden. Diese Opferzeremonien aus vorkeltischer Zeit leben durchaus bis in unsere heutige Zeit in Form von Messopfern (Geldspenden) weiter.

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Ausstellung "Kelten Kämpfer Krieger - Steiermarks frühkeltische Schlachtfelder":

Ausstellungsraum mit Fundgegenständen
Die Ausstellung "Kelten Kämpfer Krieger - Steiermarks frühkeltische Schlachtfelder" widmet sich einer in der Steiermark und im angrenzenden Europa noch wenig bekannten Thematik.

Funde aus ur- und frühgeschichtlichen Schlachtfeldern bzw. Kriegsschauplätzen zählen nach wie vor zu seltenen und oftmals schwer interpretierbaren archäologischen Hinterlassenschaften.

Von besonderem Interesse erscheinen daher für die Forschung mehrere Örtlichkeiten in der Steiermark, deren archäologisches Fundgut auf zum Teil immenses Kampfgeschehen während des 5. - 4. Jahrhunderts vor Christus verweist.

Nach Ausweis der umfangreichen Waffenfunde, dürften die Scharmützel zwischen keltischen Stämmen ausgeführt worden sein.

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