Erlebnisse-Erkenntnisse - Das Alter als kreative Kraft

Adolf A. Osterider und Egon Wucherer

 Am nächtlichen Gardasee 48x615cm 1985 freigestellt neu kl
Am nächtlichen Gardasee (Adolf A. Osterider)












 

Glanz an der Weinstrasse kl
Glanz an der Weinstraße (Egon Wucherer)

Adolf A. Osterider


Geboren im Jahr 1924 blickt Herr Mag. art. Osterider auf eine lange und erfolgreiche Tätigkeit als Maler, Grafiker und Kunsterzieher zurück und ist bis heute kreativ tätig.
Nach Besuch der Kunstgewerbeschule Graz schloss er seine Studien an der Akademie der Bildenden Künste in Wien bei Prof. Sergius Pauser ab. Nach Graz zurückgekehrt nahm er eine Professur an der HTBLA Ortweinplatz, Abteilung bildnerische Gestaltung sowie wiederholt Lehraufträge bei der internationalen Sommerakademie Salzburg und der Pädagogischen Akademie des Bundes, an.

Als Künstler entwickelte er in Ölbild und mehr noch im Aquarell eine stimmungsvolle, farbstarke und ausdruckskräftige Landschaftsmalerei, die auch die aus dem Leben gegriffene figurale Darstellung nicht ausschloss. Mit Wickenburg und Szyszkowitz hat er deren Kunst weiter fortentwickelnd die steirische figurale Malerei und unseren Blick auf die Landschaft entscheidend geprägt.
Sein Werk wurde mit zahlreichen Preisen und Ehrungen, so mit dem Steirischen Würdigungspreis für ein künstlerisches Lebenswerk, ausgezeichnet und in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland mit Erfolg gezeigt.   
So ist es dem Burgmuseum Deutschlandsberg eine große Freude, diesen steirischen Meister zusammen mit Prof. Egon Wucherer, einen Kärntner Künstler ähnlicher Prägung, aber in seinen Ausdrucksmitteln landestypisch von erheblicher Verschiedenheit, erstmals in einer gemeinsamen Ausstellung zu zeigen.



Egon Wucherer


Geboren am 15. Februar 1917 in Velenje (Wöllan); der Stammsitz seiner Altkärntner Familie liegt aber in Schloß Drasendorf am Längsee.
Nach Besuch des Realgymnasiums in Klagenfurt, wo er bereits mit dem Kärntner Altmeister Ernst Riederer, Gründer und erster Präsident des Kärntner Kunstvereines und Franz Wiegele in Kontakt kam, studierte er anschließend an der Wiener Akademie bei den Professoren Carl Fahringer und Hans Larwin und ist wohl der letzte überlebende Schüler dieser stimmungsvollen Impressionisten.

Nach Klagenfurt als freischaffender Künstler zurückgekehrt schloss er sich mit seinen Ölbildern und Aquarellen zunächst der Nötscher Malerschule in ihrem freien Umgang mit deren lustvollen Farbigkeit aber auch dem immer gegenwärtigen Formbewusstsein eines Herbert Boeckl an.
Nach Kriegsende kommen abstrahierende und formvereinfachende Tendenzen, die aber nicht zu einer reinen Abstraktion fortgesetzt werden, dazu, welche aber dennoch zu eindrücklichen individuellen Lösungen geführt haben. Zu dieser Zeit erfolgte auch eine Lehrtätigkeit an Kärntner Mittelschulen und besonders der Pädagogischen Akademie, die Herrn Prof. Wucherer zum Lehrer einer Vielzahl Kärntner Maler gemacht hat.
Die Malerei begleiten Grafik, Holzschnitt in Farben und Schwarzweiß sowie  Radierungen und ganz besonders Naturformen entnommene Farbholzschnitte, die seinen Namen auch im Ausland bekannt gemacht haben und in ihren herben und symbolträchtigen Lösungen zu Spitzenleistungen Kärntner Kunst zählen.
In den letzten Jahrzehnten erfolgt eine allmähliche Rückkehr zu naturhafter Gestaltung, die aber die freie und formschaffende Farbigkeit als Resultat eines langen Malerlebens behalten hat.    

 

"Vom Waldglas zum ersten Industrieglas
- 3000 Jahre steirisches Glas":

Plakat zur Sonderausstellung

Die Region Südweststeiermark blickt auf eine große Glasmacher-tradition zurück:

Schon im 9.-8. Jhd. vor Christus wurden den Verstorbenen Glasperlen als Grabbeigabe mitgegeben. In der Römerzeit galt Glas als Werkstoff für Luxusgegenstände. Während des Mittelalters und der Neuzeit produzierte man Kunst- und Gebrauchsgläser, aber auch kostbare Spiegel in den Waldglashütten der Koralpe.


Das 19. Jhd. brachte die Zeit der industriellen Revolution, Glas wurde in Fabriken hergestellt. In der Weltwirtschaftskrise der 1920er Jahre mussten viele Glashütten ihren Betrieb für immer einstellen.

Die Ausstellung im Burgmuseum Archeo Norico geht diesen Spuren anhand von originalen Glasobjekten aus der Region Steiermark nach, ergänzt durch archäologische Funde und Glasmacherwerkzeuge.

Erstmals seit vielen Jahren wird eine Schau gezeigt, deren Fundus von einfachem Gebrauchsglas bis zu prunkvollsten geschliffenen und bemalenen Gläsern reicht.

Archeo Norico-Burgmuseum Deutschlandsberg
Tel.: +43 (0)3462/5602 oder mobil unter +43 (0)676/4600058
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Mehr Informationen unter:
http://www.pressglas-korrespondenz.de

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Historisches Glas